Gracias y adios america del sur

Nach 202 (davon max. 10 Regentage!!) Tagen in Südamerika heißt es morgen Abschied nehmen.  Es war eine geile Zeit in Südamerika.

Suedamerika-trip-2012-2013

Junge, was ich alles erlebt habe:

  • 25775 Kilometer in diversen Verkehrsmitteln zurückgelegt (plus etliche per Fuß)
  • In 47 verschiedenen Hostals geschlafen
    (davon durfte man in EINEM das Klopapier runterspülen, DANKE!)
  • 266 Stunden im Bus, 33 Stunden im Flieger, 4 im Auto und 3 auf der Fähre verbracht
  • Super viele nette Leute kennengelernt
  • Vorurteile abgebaut (Ja, es gibt nette Franzosen (manche sprechen sogar englisch!)
  • 7 Länder besucht (bleiben noch 6 Länder für eine Rückkehr)
  • Die meiste Zeit habe ich in Peru und Kolumbien verbracht (je 45 Tage), am kürzesten war·ich in Bolivien (10 Tage)
  • Gefühlte 200 Avocados gegessen
  • Einen 6000er bestiegen (Chachani, Peru)
  • Mir beim Klettern fast den Fuß gebrochen
  • 5 Tage im Torres del Paine Nationalpark getrekt
  • Geraftet (und gekentert)
  • Geparaglidet
  • Buckelwale beim Springen beobachtet
  • Zum Geldautomat getramt (und zurück)
  • Machu Picchu gesehen
  • Das neue Jahr am Strand begrüßt
  • Zum ersten Mal in meinem Leben geritten
  • Unterm besten Sternenhimmel der Welt geschlafen (Santa Cruz Trek)
  • Aus dem Fenster im 17. Stock eines Hotels gestiegen
  • Am teuersten war Chile, am günstigsten Bolivien
  • Durch Höhlen gerobbt
  • Nur 1x überfallen worden (Rio)
  • Argentinien Brasilien in Buenos Aires gesehen
  • 4 Sonnenbrillen verschliessen (2x verloren, 1x verkauft, 1x geklaut bekommen)
  • 5 Wochen Spanischkurse gehabt. Si, hablo espanol.
  • 60km Downhill Biking auf der Death Road überlebt
  • Christo Statue und Zuckerhut in Rio de Janeiro bestiegen
  • Fitz Roy gesehen
  • Die unglaublichen Wassermassen der Iguazu Wasserfälle bewundert
  • Am Mittelpunkt der Erde gestanden
  • Sinnlosester Gegenstand den ich dabei hatte: Haargel
  • Surfen gelernt
  • 19 Tage in den schönsten Landschaften gewandert
  • Die schönsten Strände in Brasilien gesehen
  • Den besten Ausblick der Welt in Bariloche genossen
  • Che Guevara Museum in Alta Gracia besucht
  • Eine Weintour in Mendoza gemacht
  • Die unglaublichen, wunderschönen Attraktionen der Uyuni Salzwüste bestaunt
  • Die Lokilympics in Mancora gewonnen

Danke Südamerika!

Von Umwegen, Pferden, Höhlen und Schluchten

Letzten Donnerstag Abend wollte ich eigentlich mit dem Nachtbus nach Bogotá fahren. Leider waren die Busse komplett voll da die Urlaubssaison in Kolumbien sich dem Ende zuneigt. Also bin ich schnell ins Internet und habe mir eine Alternative für die Nacht rausgesucht. Ecoparque Penas Blancas. Ich denke noch „hört sich super an“. Absolute Ruhe, super Küche,  super Klettergebiet und das ganze auch noch günstig. Nur die Anreise gestaltet sich ein wenig schwierig, aber hey, wo ist sonst das Abenteuer. Das Abenteuer sah dann so aus, dass ich erst mit 2 verschiedenen Bussen und einem Jeep in den schönen Ort La Virgina gefahren bin. Von da an hies es wandern. Vollgepackt mit beiden Rucksäcken gings steil bergauf. Nach 15min habe ich einen Einheimischen gefragt wie lange es denn noch sei bis zum Ecoparque. 1,5h meinte der gute Mann und es gäbe wirklich hervorragendes vegetarisches Essen da oben. Super denke ich. Und die kolumbianischen Laufgeschwindigkeit kenne ich inzwischen auch. Sprich in 15min bin ich wahrscheinlich da.

Und tatsächlich. 2min später ein Hinweis: Ecoparque 700m. Ausgezeichnet! Nur leider ging es so dermaßen steil bergauf, dass ich mindestens 4x halt machen musste, den Rucksack absetzen und mich 5min ausruhen musste. Nach geschlagen 60min war ich dann doch oben. Ich wurde mit einem super Ausblick auf Armenia belohnt und einem verschlossenen Tor inkl. Rezeptionshäuschen was mit Sicherheit schon seit einem Jahr verlassen ist. Da musste ich dann doch laut lachen.

Premieren, Premieren, Premieren
In den letzten Tagen habe ich gleich drei Sachen gemacht die ich schon immer mal machen wollte aber es irgendwie bisher nicht hingehauen hat.

Horseriding in Salteno
An meinem letzten Tag in Salento habe ich mich kurzfristig entschlossen zusammen mit Anne, einem Mädel aus Neuseeland, zum Reiten zu gehen. Da ich noch nie auf einem Pferd gesessen habe und meine einzige Erfahrung mit Pferden eher schmerzhaft war (beim Füttern mit einer Karotte hat das Pferd mir fast die Hand abgebissen) hatte ich gehörigen Respekt.
Zum Glück war mein Pferd super gut trainiert und hat mich nicht runtergeschmissen. Dafür hatte ich so einige Probleme es vom fressen abzuhalten und auf dem Weg zu bleiben. Wir sind zunächst über ein paar Feldwege bevor wir dann Querfeldein durch die Wildnis Salentos geritten sind. Ich glaube ich habe mich nicht ganz dumm angestellt. Sogar Galopp ging am Ende. Auch wenn eher unfreiwillig da das Pferd schneller und langsamer gelaufen ist wie es grade Lust hatte.

Caving & Canyoning in San Gil
San Gil ist die selbsternannte Adventure-Hauptstadt Kolumbiens. Und es gibt wirklich fast nichts, was man hier nicht machen könnte. Raftig, Bungee Jumping, Paragliding, Canyoning, Caving, Biking, Kayaking,… Natürlich konnte ich mir das ein oder andere nicht ergehen lassen. So habe ich direkt am zweiten Tag in San Gil eine Kombitour Canyoning und Caving gemacht. Beim Canyoning läuft man durch Bachläufe, springt durch Wasserfälle, seilt sich von Überhängen ab usw. Beim Caving gehts gebückt, auf Knie, auf dem Bauch oder dem Rücken durch dunkle Höhlen. Nur mit einer Stirnlampe bewaffnet. Direkt am Anfang musste ich durch einen richtig engen Durchgang robben. Links und recht stößt man an die Wände, über einem die Decke, unter einem der matschige Boden. Das ist echt nix für Leute mit Platzangst. An einer anderen Stelle haben wir dann die Lampen ausgemacht und nur wenige Sekunden später schwirrten Fledermäuse um uns rum. Eine krasse Erfahrung. Nach ca. 2h endlich wieder Sonnenlicht und der Canyoning Teil konnte beginnen. Wir sind noch ca. 2h durch leider fast komplett ausgetrocknete Bachläufe gewandert, sind aus knapp 10m in Wasserlöcher gesprungen und haben uns 2x aus ca. 15m abgeseilt. Super cool, ein Hammertrip. Leider habe ich noch keine Fotos vom Caving bekommen, aber hier schon mal ein paar Bilder vom Canyoning.

Paragliding mit einem Weltmeisterschaftsteilnehmer
Wenn man schon mal die Chance hat mit einem Weltmeisterschaftsteilnehmer im Paragliding zu fliegen sollte man das machen dachte ich mir. Und so habe ich die 25€ investiert und war 15 – 20min in der Luft. Super geile Sache. Wir sind Spins geflogen, die Aussicht war super und der Typ war auch locker drauf. Leider kann man mich nicht wirklich erkennen auf den Bildern:

Und hier das Video dazu. Crazy:

Einen Monat in Kolumbien

Long time no see würde ich sagen. Wie so oft ist seit dem letzten Artikel ziemlich viel Zeit vergangen. Normalerweise war ich immer so spät dran weil ich soooo viel erlebt habe und keine Zeit / Lust hatte mich an den Laptop zu setzen und einen Bericht zu schreiben.

Dieses Mal warens aber eher andere Gründe weshalb ich so lange nicht geschrieben hatte. Hauptsächlich war ich ein wenig reisemüde. Nach 6 Monaten in Südamerika hatte ich doch oft das Gefühl alles schon mal gesehen zu haben und war deswegen ein wenig demotiviert. Wieder ins Hostal, neue Leute kennenlernen (was anstrengend ist), an den Strand legen (same,same), abends betrinken,… Dazu war es auch noch so unglaublich heiß, dass ich überhaupt nicht aus dem Haus wollte. Daher gibt es zum Beispiel aus Cartagena keine eigenen Bilder. Ich war einfach zu faul in der Hitze aus dem Hostal zu gehen und Bilder von der Stadt zu machen.

Dazu kam dann auch noch, dass die Karibikküste vom Backpackerpublikum eher die Marke Poser anzieht. Häufig sind die dann nur 3 Wochen auf Urlaub und da wird gekifft, gekokst und gesoffen was das Zeug hält. Und darauf hatte ich wenig Lust, zumindestens nicht jeden Tag. Es waren allerdings auch ein paar richtig coole Leute dabei mit denen man Spaß haben konnte. Zum Beispiel habe ich In Cartagena viel mit einem Argentinier unternommen. Da musste ich mein Spanisch üben, da er kaum Englisch gesprochen hat.

Cartagena – Touristenort Nr.1

Cartagena ist die Hauptattraktion für Touristen. Und das mit Recht. Eine super schöne Kolonialstadt.
Außer einer Stadtbesichtigung gibt es allerdings nicht sonderlich viel zu tun. Ich bin hauptsächlich 4 Tage geblieben weil ich nicht wirklich wusste was ich als nächstes machen sollte. Die meiste Zeit habe ich wie gesagt im Hostal verbracht. Viel gelesen, geschlafen,… Einen coolen Ausflug haben wir noch zu einem Schlammvulkan gemacht. Das ist echt witzig. Man schwimmt im warmen Schlamm. Untergehen kann man nicht und Bier bekommt man auch gereicht. Perfekt!

Santa Marta, Parque Tayrona und Minca

Santa Marta ist leider bei weitem nicht so schön wie Cartagena. Dafür ist Santa Marta ein guter Ausgangspunkt um verschiedene andere Orte zu erreichen. Santa Marta habe ich also hauptsächlich genutzt als Zwischenstopp zwischen den verschiedenen cooleren Sachen, um Wäsche zu waschen,…

Direkt als erstes bin ich in den Parque Tayrona. Ebenfalls eine der Haupttouristenattraktionen. Und da in Kolumbien spätestens nach Weihnachten alle Richtung Küste fahren wollte ich da als erstes hin um noch ein wenig Ruhe zu haben. Der Park ist superschön und es hat tolle Strände. Leider habe ich relativ wenige Fotos gemacht, vor allem keins! vom Strand. Komisch

Zu Weihnachten bin ich dann an den Costeno Beach gefahren. Ein abgelegenes Hostal am Rande des Tayrona Nationalparks. Surfen, Beachvolleyball und chillen am Strand. War auch echt cool. Leider waren die Wellen nicht wirklich geeignet für Surfanfänger sondern eher für gehobene Fortgeschrittene. Trotzdem hat Surfen an Weihnachten doch einen gewissen Reiz 🙂

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Santa Marta bin ich dann weiter nach Minca gezogen. Ein kleines Dorf eine knappe Stunde südlich von Santa Marta. Minca liegt auf 600m. Neben hiken und die Landschaft genießen kann man da auch noch hiken oder die Landschaft genießen. Die ist allerdings wirklich traumhaft und das Hostal in dem ich war hat außerdem noch ein super Abendessen gekocht. Vegetarisches Curry. Super gut. Und da es den anderen Leuten an unserem Tisch zu scharf war, konnte ich deren Portionen auch noch essen. Perfekte Welt! Abends habe ich dann noch mit ein paar anderen Backpackern und den einheimischen Jungs Fußball gespielt. Hat richtig Spaß gemacht. Auf dem ersten Bild sieht man noch eine typische Tankstelle in Santa Marta. Die Leute importieren hochwertigeres Benzin aus Venezuela und verkaufen dass dann Flaschenweise. Der Kollege im ersten Bild hat sich 2 Flaschen des guten Stoffs für sein Moped gegönnt:

Silvester habe ich dann mit einem Südafrikaner (Garreth, den seine Freunde aber China nennen) und einem australischem Pärchen, welches ich in Cusco kennengelernt hatte, gefeiert. War eine ziemlich feucht fröhliche Angelegenheit. Mit steigendem Alkoholpegel habe ich wohl vergessen Fotos zu machen. Deswegen gibt es nur 2 von der Nacht. Punkt 12h waren wir dann am Strand und haben mit hunderten anderen das neue Jahr begrüßt.

Leider hatte ich um ein paar Euro zu sparen einen Flug am ersten um 17h gebucht. So weit nicht schlimm, wenn ich nicht noch 4h von Santa Marta nach Cartagena hätte fahren müssen. Auch noch nicht dramatisch sagt ihr? Und um das ganze zu toppen fährt am 1. Januar nur ein einziger Bus von Santa Marta nach Cartagena. Und der fährt um 9h ab. Und um 5h oder so war ich vom Feiern zurück. Das war schon anstrengend. Da seht ihr mal was für ein hartes Leben ich habe.

Ein paar Tage in Medellin
Medellin wird in Backpackerkreisen ziemlich gehypt. Man muss unbedingt hingehen, die Stadt ist toll, das Nachtleben unglaublich usw. Mir hats auch echt gut gefallen aber soooo toll wie alle sagen wars dann auch nicht. Wahrscheinlich waren erstens die Erwartungen zu groß und zweitens waren alle Einheimischen wahrscheinlich im Urlaub an der Küste. Dementsprechend war das Nachtleben eher mittel. Ich habe mir aber eine coole Zeit gemacht. Besonders gut hat mir „Parque Explora“ gefallen. Eine Art naturwissenschaftliches Museum. Aber alles super interaktiv. Eher für Kinder gemacht aber ich hatte trotzdem meinen Spaß. Ansonsten habe ich mir ein paar Gedanken gemacht was ich 2013 alles erleben und erreichen will. Das wird auf jeden Fall spannend.

Fiesta in Salento
Jetzt bin ich grade in Salento. Ein kleines Dörfchen in der Kaffeezone Kolumbiens. In der ersten Januarwoche ist hier das jährliche Dorffest. Das ist echt ein Erlebnis. Das kleine Dorf wird total von einheimischen Touristen eingenommen, die bis frühmorgens auf den Straßen der Stadt tanzen. Musikgruppen spielen mitten auf der Straße und die Leute tanzen drum rum. Super coole Sache! Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, ich hoffe aber noch Bilder von ein paar anderen Backpackern zu bekommen, dann stelle ich die auch noch online.
Ansonsten ist die Hauptattraktion in Salento eine Kaffeeplantage auf der man sehen kann wie Kaffee gemacht wird sowie ein Hike durch das Valle de Cocora. Einzigartig hier sind die sogenannten Wachspalmen die einfach so in der Gegend rumstehen und bis zu 60m hoch werden können.

Panorama2

Alle Bilder von den verschiedenen Stationen in Kolumbien gibts hier:
https://www.dropbox.com/sh/ilqcc62fcfr2by4/lRwfT6_h0Y/S%C3%BCdamerika/Kolumbien

In Rio de Janeiro,…

Rio de Janeiro ist irgendwie eine verrückte Stadt. Nach meinem Abstecher auf die Ilha Grande kam ich am frühen Nachmittag in Rio an und musste wie berichtet erstmal den Verlust meiner Sonnenbrille verkraften. Das ging allerdings ziemlich gut. Auch weil Nico mich in Rio besucht hat und mir gleich mal eine neue Sonnenbrille von daheim mitgebracht hat. Die ist zwar etwas mitgenommen, erfüllt aber ihren Zweck bis ich im Januar in den USA mir eine neue kaufe. Für das gleich Modell was mit geklaut wurde wollen sie hier ca. 150€ haben. Ich habe in Argentinien nur 80€ bezahlt und mehr will ich auch nicht ausgeben.

Aber zurück zu Rio. Die Stadt ist eine Mischung zwischen extrem relaxt und hektisch. Die Strände sind komplett voll mit Locals die entspannt am Strand liegen, Fußball spielen oder sonstwas machen. Währenddessen geht die Stadt im Verkehrschaos unter und man braucht 90min für 10km durch die Stadt. Mal von der Sache mit der Sonnenbrille abgesehen habe ich mich in Rio immer sehr sicher gefühlt. Egal ob am Strand oder im Bus. Einzig die Gegend um den Busbahnhof sollte man meiden 😉

Die ersten Tage habe ich gediegen am Strand verbracht, meistens mit Kristel und Joyce. Zwei Mädels die ich auf der Ilha Grande kennengelernt habe. Joyce war ein wenig verpeilt und so ging einige Zeit drauf sie zu suchen weil sie sich wieder einmal verlaufen hatte. Freitag Mittag kam dann Nico aus Sao Paulo vorbei. Zusammen haben wir die ganzen klassischen Touristendsachen gemacht. Zuckerhut, Christus der Erlöser, Ipanema und Copacabana Beach, Treppen von Lapa,…Sowohl vom Zuckerhut als auch von der Christus-Statue hat man beeindruckende Ausblicke auf Rio. Und die Sonnenuntergänge am Ipanema Strand werde ich auch vermissen.

Beeindruckend wie Nico trotz nur 2h Schlaf in 2 Tagen mitgezogen hat. Das hat er echt drauf. Samstag Abend ist Nico dann bereits wieder nach Sao Paulo zurückgeflogen um sich zumindestens noch einen knappen Tag zu erholen bevor er wieder 11h arbeiten musste.

Alle Fotos aus Rio gibts hier.

Buzios
Nach dem anstrengenden Touristenprogramm habe ich mir nochmal eine 2-tägige Auszeit am Strand in Buzios, 2h nördlich von Rio gegönnt. Bissel am Strand liegen, surfen, lesen,…

Panorama Buzios_2
Die Stadt ist durch eine gewisse Bardot (die älteren werden sich erinnern) bekannt geworden. Die hat Buzios als Zufluchtsort vor den Paparazzi genutzt. Daran erinnert noch der Bardot-Supermercado, Coiffeur Bardot und das Internetcafe Bardot.

Jetzt sitze ich grade im Bus zurück nach Rio. Morgen gehts dann über Bogotá nach Cartagena an der kolumbianischen Karibikküste. Für Sylvester habe ich auch schon ein Hostal gebucht. Da bin ich am Strand in Santa Marta. Ansonsten ist aber alles noch offen. Mehr Infos gibts dann wieder hier.

Paradiesisch

Ilha Grande liegt ca. 2 Busstunden und eine 90min Fähre von Rio entfernt. Am Wochenende ist es Fluchtort für die Bewohner Rios während unter der Woche sich die Backpacker von der Feierei am Wochenende in Rio erholen. Kein schlechtes Konzept!

Ilha Grande

Außer schönen Stränden und dem kristallblauen Meer gibt es auf der Ilha Grande eigentlich nichts. Was aber für mich durchaus ausreichende war. Die Insel ist autofrei und zu den schönsten Stränden musste ich 2,5h durch den tropischen Regenwald laufen. Inklusive kleiner Äffchen und einer riesigen aber ungiftigen giftgrünen Schlange.

Neben faul am Strand liegen und Caipirinhas trinken habe ich mich nochmal am Surfen versucht. Hat echt gut geklappt und riesig Spaß gemacht. Das werde ich in Kolumbien auch noch das ein oder andere Mal machen. Vielleicht schaffe ich es ja mal ein Foto von mir auf der Welle machen zu lassen, dann stelle ich das natürlich sofort hier rein.

Der Rückweg nach Rio war leider nicht ganz so cool und entspannt. Am Fernbusbahnhof angekommen musste ich zum lokalen Busbahnhof laufen. Vielleicht 50m aber überall lauern Ghettokinder die einen anschwätzen und anbetteln. Einer von denen ist mir hinterher gelaufen und wollte Wasser haben. Da ich schon von dem Trick gehört habe bin ich einfach weiter gelaufen. Es hat aber nix geholfen, ruckzuck war ich von 5 Kindern umzingelt und alle haben angefangen an meinen beiden Rucksäcken rumzugrapschen. Irgendwann hat einer von denen einfach meine Sonnenbrille vom Gesicht genommen und ist abgedampft. Wollte erst hinterherrennen, habs dann aber doch nicht gemacht. Super ärgerlich aber besser als wenn die mir alles weggenommen hätten. Und das hätten die bestimmt, wenn ich denen gefolgt wäre.

Bilder von der Ilha Grande gibt hier: Dropbox

Lange Busfahrten und Wassermassen.

Montag, 26.11., 14:15h bin ich dann in Buenos Aires in den Bus nach Iguazu gestiegen. Um euch mal zu zeigen wie das ist hier mal ein kleines Protokoll.

13:00h – Spaghetti kochen im Hostal
13:30h – Mist, mal wieder spät dran, ab zur UBahn!
13:58h – Shit, von der UBahn sind noch 3 Blocks bis zum Busbahnhof
14:06h – Zu welchem „Gleis“ muss ich eigentlich?
14:10h – Alles safe. Gepäck ist verstaut, jetzt schnell noch Kekse und Wasser kaufen
14:15h – Der Bus setzt schon zurück, macht aber gnädigerweise für mich nochmal die Tür auf.
14:20h – Boah, den Platz direkt am Klo erwischt. Nach 5min stinkts schon gewaltig. Sind ja zu Glück nur 18h.
14:30h – Es gibt Bonbons. Nicht gut aber gut gegen den Toilettengeruch
15:00h – Das Unterhaltungsprogramm beginnt. Jackie Chan zum ersten
15:30h – Das Klo wird gereiningt. Jetzt riecht es intensiv nach Blumenwiese.
15:42h – Die Kekse und M&Ms die für die Fahrt reichen sollten sind alle. Was soll man auch die ganze Zeit machen im Bus???
16:00h – Jackie Chan zum zweiten. Man muss ihn einfach mögen.
18:27h – Ich wache auf, anscheinend war ich eingeschlafen. Jackie Chan wurde inzwischen durch Jim Carrey ersetzt.
18:30h – Es gibt Schinken-Käse Croissants und einen Tee. Super Abendessen.
20:00h – Wir halten in irgendeiner Stadt auf dem Weg. Der Hunger treibt mich zum Empanada-Stand. 3 Empanadas, 2,50€ durchaus okay.
20:30h – Jetzt gibt es Abendessen, das hätte ich aber auch mal früher erfahren können.
22:00h – Um mich herum schläft alles. Ich versuche mein Buch zu lesen während im TV der praktischerweise direkt vor mir hängt irgendeine Musik- / Tanzromanze läuft. Natürlich mit Ton über den Lautsprecher.
23:30h – Zeit fürs Bett. Hoffentlich kann ich gut schlafen.
06:30h – Die Sonne geht auf im Norden Argentiniens. Und ich bin nur 3x aufgewacht zwischendurch. Rekordverdächtig!
08:00h – Mit nur einer stunde Verspätung kommen wir in Iguazu an. Es ist super heiß und schwül.

Iguazu Wasserfälle
Schnell das Gepäck in der „Guarderia“ abgegeben und ab gehts zu den Wasserfällen.
Die Iguazu Wasserfälle werden als eines der neuen 7 Weltwunder bezeichnet und das durchaus zurecht. Es gibt einige kurze Treks die man laufen lann und die einen an mehreren kleinen Wasserfällen vorbeiführen. Alles ist super grün und das Rauschen der Wasser ist ein ständiger Begleiter. Richtig aufregend wirds dann aber am Teufelsschlund, Garganta del diablo. Das ist der eigentliche Wasserfall. Beeindruckend welche Wassermassen sich da innerhalb kürzester Zeit nach unten stürzen. Über allem liegt ein ständiger Wassernebel und überall sieht man Regenbogen. Schwer mit Worten zu beschreiben. Aber ich habe ja ein paar Bilder gemacht und auch ein kleines Video von der Teufelsschlund.

Ich habe auch wieder ein kleines Video für meine nicht deutschsprachigen Freunde gemacht:

https://www.facebook.com/photo.php?v=209019505900998

Heute, 28.11., fliege ich dann nach Rio. Hier will ich zunächst ein paar Tage auf der Ilha Grande am Strand verbringen, bevor ich mir die Stadt anschaue. Und am 12.12. fliege ich dann weiter nach Kolumbien. Ich hoffe dass ich am Ende meiner Tage in Ilha Grande es schaffe einen Bericht zeitig online zu stellen. Man glaubt es kaum aber so ein Leben als Reisender ist unglaublich anstrengend und zeitintensiv.

Buenos Aires!

Nachdem mir jeder erzählt hat wie cool Buenos Aires ist, waren die Erwartungen natürlich dementsprechend hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Buenos Aires ist eine aufregende Stadt mit vielen unterschiedlichsten Stadtteilen. Boca mit seinen bunten Häusern und den Boca Juniors Grafitti überall, San Telmo mit einem riesigen Markt und angeblich ebenfalls bunten Häusern, die ich allerdings nicht entdeckt habe. Palermo mit seinen unzähligen Cafes und riesigen Parks, das Zentrum mit europäisch aussehenden Einkaufsstraßen, unglaublich breiten Straßen und und und. 1 Woche war fast zuwenig um alles zu sehen aber ich habe mir die größte Mühe gegeben.

Leider war ich ja die ersten zwei Tage noch ziemlich mit meinem dicken Fuß (nach meinen Kletterversuchen in El Chalten) eingeschränkt. Also habe ich die meiste Zeit vergammelt. Dienstag Abend wollte ich dann losziehen um in meinen Geburtstag reinzufeiern. Leider war zumindestens in meinem Stadtteil nicht viel los und mein erstes Hostel war auch ziemlich lahm und nur mit 4 Dauergästen belegt, die am nächsten Morgen arbeiten mussten.

An meinem Geburtstag habe ich mir dann zuerst mal ein neues Hostel gesucht und habe mich auf den Weg in die Stadt gemacht. Abends war ich dann mit Florence und 15 anderen Leuten aus ihrem Hostel (was echt cool war) beim Fußballländerspiel. Argentinien – Brasilien im Bombonero, dem Stadion von Boca Juniors. Auch wenn das Stadion nicht ausverkauft war, war die Stimmung hervorragend. Insbesondere nach dem späten Tor zum 2:1 für Argentinien in der 90. Minute. Leider hatte Brasilien das Hinspiel mit 2:1 gewonnen, so dass der Superclasico de America im Elfmeterschießen an Brasilien ging. Hat aber wirklich Spaß gemacht und man kann sich nur ausmalen was da abgehen muss wenn Boca Juniors gegen River Plate spielt. Am Sonntag hätte ich noch zu Boca – Racing gehen können aber die Tour zum Spiel (ohne Tour ist es angeblich zu gefährlich da hin zu gehen) hätten um die 100€ gekostet. Das war mir dann doch zuviel.

Die nächsten Tage habe ich viel mit der Gruppe aus dem Kilca-Hostal verbracht. Geburtstags- / Abschiedsfeier von einem der dort gearbeitet hat, Marktbesuch in San Telmo,…

Nach 7 Tagen Buenos Aires gings dann am Montag mittag mit dem Bus nach Iguazu. Schlappe 18h Busfahrt. Muss man mögen. Bericht von der Busfahrt und Iguazu folgt.

Besuch bei Fitz Roy

Mit ein wenig Verspätung folgen in den nächsten Tagen die Berichte aus El Chalten, Buenos Aires und Iguazu. Hier schon mal der Bericht aus El Chalten.

Nach meinem Hammertrip in Torres del Paines hatte ich mal wieder Lust auf Argentinien. Und so fuhr ich mit dem Bus nach El Calafate. Ich glaube die Hälfte meines Reisepasses ist inzwischen mit Stempeln aus Argentinien und Chile zugepflastert, aber gut, zurück zum Thema.

In El Calafate kann man einen von weltweit zwei noch wachsenden Gletschern besuchen. Da ich aber schon einen Gletscher während meiner Trekkingtour in Chile gesehen habe und der Periot Moreno auf den Bildern genau so aussah, habe ich darauf verzichtet. Auch weil der Spaß wieder mindestens 50€ gekostet hätte bzw. mindestens 100€ wenn ich auch noch über den Gletscher hätte laufen wollen oder mit einem Boot näher ranfahren wollen.

Stattdessen bin ich am nächsten Tag weiter nach El Chalten gefahren. El Chalten ist eine kleines Dorf, das es erst seit 20 Jahren oder so gibt. Laut Reiseführer hat Argentinien das Dorf aus dem Boden gestampft um eine Grenzstreitigkeit mit Chile auf diese Art zu „lösen“. Außer Trekking und Klettern (dazu später mehr) kann man in El Chalten nicht viel machen. Das allerdings sehr gut.

Die Treks waren auch wieder super schön und das Fitz Roy massiv ist schon beeindruckend. Irgendwie war ich aber wahrscheinlich noch von den Eindrücken in Chile überwältigt, so dass ich es zwar schön aber nicht irgendwie besonders fand. Nachdem ich mir aber die Bilder nochmal angeschaut habe ist es doch ziemlich hammermäßig:

Am letzten Tag war ich dann mit Cullam, einem Neuseeländer dem ich im Bus nach El Calafate getroffen habe, noch klettern. Cullam ist leidenschaftlicher Kletterer und hat mich und Lisa, eine Holländerin aus Utrecht zu einer kleinen Übungsstunde mitgenommen. Das Klettern hat Riesenspaß gemacht und ist mit Sicherheit etwas, was ich wieder machen werde. Leider hat um so länger es dauert meine Kraft nachgelassen und mein Mut zugenommmen so dass ich mit müden Armen dachte ich könnte den Gipfel (auf 4m oder so) noch erreichen. Dem war wohl nicht mehr so und ich bin mehr oder weniger kontrolliert abgestiegen. Das letzte Stück habe ich mich dann fallen lassen. Leider war der Boden nicht eben sondern ich bin auf einem kleinen Felsen gelandet. Resultat war eine super dicke Fußsohle, die mich die nächsten Tage am normalen laufen hinderte.

Alle Bilder wie immer auf der Dropbox:
https://www.dropbox.com/sh/ilqcc62fcfr2by4/kNNYOY9Xni/S%C3%BCdamerika/Argentinien/09%20-%20El%20Chalten

Torres del Paine – „W“-Trek

Nach Bariloche ging es mit einem kurzen Zwischenstopp nochmal in Puerto Varas mit dem Flieger nach Puerto Natales, ca. 1300km weiter südlich im tiefsten Patagonien. Da mit ein paar Reisende gesagt haben da unten wären die Lebensmittel super teuer (weil nur Touristen da hin gehen und es so abgelegen wäre) habe ich mich noch in Puerto Varas mit Lebensmittel für meinen Trek eindecken wollen. Man braucht schließlich so einiges für 5 Tage Trekking und mir stand die erste Tour als Selbstversorger bevor. Leider habe ich im Supermarkt so lange gebraucht, dass ich meinen Bus zum Flughafen verpasst habe und mit dem Taxi fahren musste. Was mich mal grade so 20€ gekostet hat. Statt 1,5€ mit dem Bus. Und er Clou war am Ende, dass in Puerto Natales ein riesiger Supermarkt aufgemacht hat, wo ich die selben Sachen zum selben Preis bekommen hätte. Ohne Stress, Schlepperei und Bus verpassen. Naja, das sind so die kleinen Learnings die man macht.

Ich war abends um 20h in Puerto Natales und habe mich sofort über die Route, An- und Abfahrt usw. informiert, so dass ich am nächsten Tag gleich starten konnte. Zuvor allerdings noch bis ca. 1h Rucksack gepackt. Eine logistische Herausforderung alles so unterzubringen, dass es wind- und regengeschützt ist. Am Ende wog mein Rucksack knappe 20kg. Das ist echt schon schwer. Aber na gut, es hilft ja alles nix. Und so sieht das ganze vom Eingang des Nationalparks aus:

Panorama Torres del Paine vom Eingang des Nationalparks aus

Tag 1: Junge, ist das anstrengend
Um 7:30h gings 2h mit dem Bus bis in den Nationalpark. Am Eingang fix den Eintritt (18000 Pesos) bezahlt und los gings. Sonnenschein, schöne Wege, alles perfekt. Nach 30min und vielleicht 2km war ich allerdings schon so fix und fertig, dass ich ziemlich unsicher war, ob ich die gesamte Strecke (immerhin 80km) wirklich durchhalten kann.

Drei Stunden später war ich im ersten Camp angekommen. Total fertig schnell das Zelt aufgebaut und erstmal 2h Siesta gemacht. Aber länger schlafen war nicht. Vom Zeltplatz gings nochmal 1h den Berg hoch zum Aussichtspunkt „las Torres“. Ziemlich anstrengend nochmal, aber es hat sich gelohnt:

Zum Abschluss des ersten Tages hatte ich dann noch eine Begegnung mit einem Puma. Super coole Sache. Die sind super scheu und ich hatte echt Glück. Ich saß in der Nähe des Campingplatzes um einen Blick auf die Torres del Paine bei Sonnenuntergang zu werfen. Da kam der Kollege einfach vorbeigelaufen, blieb so 10m von mir entfernt stehn, schaute mich fragend an und hat sich dann doch entschieden weiter zu laufen. Leider war ich nicht schnell genug meine Kamera zu zücken (wahrscheinlich hätte ich mir eh besser einen Stock zur Verteidigung gesucht), so dass es keine Bilder davon gibt.

Tag 2: lockere 23km
Nach einer sternenklaren aber bitterkalten Nacht bin ich richtig früh aufgewacht. An schlafen war auf Grund der Kälte nicht mehr wirklich zu denken. Also habe ich meine Sachen gepackt und bin los. Nach dem gestrigen Marsch war ich mir eh nicht sicher wie lange ich wirklich für die Strecke brauchen werde. Und so dachte ich, ich gehe lieber ein wenig früher los. An dem Tag habe ich so ziemlich alles erlebt was man an Wetter erleben kann. Regen, Hagel, Schnee, Sturm, Sonnenschein, einfach alles. Der Weg führte die meiste Zeit durch dichte Wälder oder am Waldrand mit Blick auf den See entlang. Superschön. Und erstaunlicherweise lief das Laufen wesentlich besser am Tag zuvor. Zum einen hatte ich schon den Rucksack um ca. 2kg erleichert (Essen und meine 1,5l Flasche Wasser habe ich nicht mehr befüllt), zum anderen hatte sich mein Körper wahrscheinlich damit abgefunden was tun zu müssen die nächsten Tage. Trinkwasser gabs direkt aus den kleinen Flüssen die vom Gletscher aus Richtung See führten. Hervorragend. Am Zeltplatz war ich dann der erste für den Tag und konnte mir meinen Platz aussuchen.

Tag 3: Entspannte Wanderung ohne Rucksack:
Am dritten Tag habe ich Zelt und meine ganzen Sachen auf dem Zeltplatz gelassen und bin vom Campamento Italiano durch das Valle del Frances zum Campamento Britanico gelaufen. Kleine Europatour also. Da ich wieder für wach war war ich der erste auf dem Weg nach oben. Insgesamt ca. 1000 Höhenmeter. Erschwert wurde das ganze durch heftigsten Wind (ich bin 2x tatsächlich von den Füßen geweht worden) und dem Schnee von letzter Nacht. Durch den Schnee konnte man den Trek nicht mehr wirklich erkennen. Ich musst mich an roten Punkten auf den Bäumen orientieren, was nicht immer wirklich einfach war. So habe ich mich das ein oder andere Mal im Kreis gedreht, es aber am Ende doch zum Aussichtspunkt geschafft. Sehr mystisch alles. Die Berge hinter Nebelbahnen verdeckt. Trotzdem wunderschön.

Auf dem Rückweg dann eine fabelhafte Aussicht auf den See:

Tag 4: Letzten Kräfte mobilisieren
Der 4. Tag war nochmal richtig lang. Nochmal ca. 23km bis zum nächsten Campingplatz. Es wären zwar auch noch andere Campingplätze als Zwischenstopp möglich gewesen aber die hätte man bezahlen müssen und das wollte ich möglichst vermeiden.
Das Wetter war wieder hervorragend so dass ich auch zum ersten Mal richtig sehen konnte, was gestern nur hinter den Nebelschwaden zu erahnen war. Dafür war es aber nochmal richtig richtig windig. Und die letzten 2km zum Campingplatz gings auch nochmal steil bergauf. Mit Abstand das schwierigste, steilste aber auch schönste Stück auf dem ganzen Trek. Der Campingplatz war direkt in der Nähe eines Gletschers mit einem super Aussichtspunkt:

Und einen hammerschönen Sonnenuntergang:

Tag 5: Zurück in die Zivilisation
Am 5. Tag ging es denselben Weg vom vierten Tag wieder zurück. Allerdings nur ca. 2/3 der Strecke. Von da dann aus mit dem Boot und Bus wieder zurück nach Puerto Natales. Endlich wieder in der Zivilisation. Die erste Dusche nach 5 Tage. Und zum ersten Mal wirklich raus aus den Trekkingklamotten. Fabelhaftes Gefühl. Die Mädels in der Wäscherei werden sich auch sehr über meine Wäsche gefreut haben.
Alles in allem ein super Trip, der richtig Spaß gemacht hat.
Allerdings tun mir auch heute, 2 Tage nach dem Trip, noch die Beine weh. Jetzt habe ich aber erstmal ein wenig Zeit zum erholen. Am Montag gehts dann weiter nach Buenos Aires.

Alle Bilder vom Trekking gibt es hier: Dropbox – Torres del Paine
Ich habe dieses mal auch ein kleines Video gemacht für alle englischsprachigen Leute die ich so auf der Reise oder davor kennengelernt habe.
Das Video findet ihr hier: https://www.facebook.com/video/video.php?v=203268126476136