Nach der sehr relaxten Woche in Norwegen waren die letzten Tage in Vilnius und Riga eher anstrengend.
Party in Vilnius
In Vilnius hat mich mein Bruder besucht. Da ich ich es irgendwie verpeilt habe, hatte ich ihn schon für den 19. nach Vilnius „beordert“, ich selbst kam aber erst am 20. gg. Mittag an.
Naja, so hatten wir immerhin noch 1 Tag den wir gemeinsam verbringen konnten. Den Abend haben wir dann auch intensivst zum Feiern genutzt. Am nächsten Tag kam dann ein Junggesellenabschied aus England im Hostel an. Aus meinem Plan einen lockeren Abend zu machen, wurde also wieder nix. Dafür war es ein echt witziger, feuchtfröhlicher Abend.
Gegen nachmittag habe ich es dann auch geschafft mir die Stadt ein wenig anzuschauen. Klein und nett würde ich es mal nennen. Cool ist, dass echt wenige Touristen den weg nach Vilnius finden. So bekommt man noch ein bissel was von der Stadt mit und läuft nicht nur durch Souvenirstände.
Dorm-Room mit Weckservice
Samstag gg. Nachmittag sollte es dann nach Riga weiter gehen. Trotz Party bis halb 6 (und einigen Bierchen zuviel) habe ich mich dann aber doch entschlossen den Bus um 9:30h zu nehmen. Und das kam so:
Der dreckige Ire im Bett über mir war in seinem vollen Kopf zu faul auf die Toilette zu gehen. Und so wurde ich sanft von Wasserplätschern (geiles Wort) geweckt. Da liegt der Babbsack im Bett auf der Seite, sein Dödel hängt aus der Boxershorts raus und der pisst im weiten Bogen auf den Boden. Eine halbe Stunde später (ich bin inzwischen auf die Couch im Wohnzimmer geflüchtet) kommt der Ire ins Wohnzimmer und fragt mich warum ich schon wach sei. „Well, some drunk stupid idiot in the bed above me thought it was a good idea to piss himself“ – „Oh, that was me, sorry. If you like, i’ll buy you breakfast, sorry!“ Das war dann doch zuviel.



Party in Riga
In Riga war dann nochmal der Plan einen ruhigen Abend zu machen. Das ganze ging dann aber bis kurz nach dem Check-in im Hostel gut. Das gratis Willkommensbier war dann doch zu verlockend um den sich andeuteten Kater zu überwinden. Die 4 Tage in Riga sind schnell beschrieben. Schlafen, essen gehen, Stadttour, happy hour, Pubcrawl, schlafen. Aber echt ein cooles Hostel mit netten, lustigen Leuten. Und nicht nur Säufer. Es war zum Beispiel auch ein Ami dabei, der mit dem Fahrrad durch Europa tourt. Für 2 Jahre! Auch ne coole Sache. Hm, wenn ich recht überlege, war das der einzige, der nicht gesoffen hat.
Estonias Summer-Capital Pärnu
Um überhaupt nicht mehr in Versuchung zu kommen, habe ich vor der Weiterfahrt nach Tallinn jetzt noch eine 2-Tagestour nach Pärnu eingelegt. Pärnu nennt sich selbst „Summer Capital of Estonia“ und tatsächlich wird zum Sommerbeginn der Hauptstadttitel vom Bürgermeister Tallinns in einer Zeremonie and den Bürgermeister Pärnus übergeben. Hier gibt es wirklich nicht viel zu tun außer zu relaxen. Die Einkaufsstraße ist ca. 80m lang und das absolute Highlight ist der Esprit Store. Dazu gibt es noch einige Spas, in denen sich die Russen daneben benehmen. Erholung ist da nicht wirklich. In der Sauna läuft laut das Radio, zwischen 17-19h ist happy hour (2x 0,5l Dosenbier für 1,50€, inkl. Plastikbecher um das Bier in der Sauna zu trinken). Einen Strand gibts auch, zum Baden ist es dann aber doch zu kalt. So, und jetzt sitze ich im einzigen Pub der noch auf hat, „Sweet Rosie“ und warte darauf, dass die Deutschen den Italienern den Arsch versohlen.
Bilder wieder hier: https://www.dropbox.com/sh/ilqcc62fcfr2by4/IObdIiucYL



