Tallinn, für jeden etwas dabei!

Tallinn war die schönste der drei baltischen Haupstädte. Schöne Altstadt, nette Leute und ein paar echt schöne Strände innerhalb von 3km ums Zentrum rum. Insgesamt auch sehr grün, wie man auf den Fotos erkennen kann. Und der Flughafen ist auch max. 5km von der Altstadt entfernt. Einzig die Preise sind mehr oder weniger auf deutschem Niveau, was nicht so schön ist. Da ich aber bei einer Freundin übernachten konnte (DANKE ANNIKA!!), wars doch ziemlich günstig für mich. Insgesamt also absolut sehenswert und lohnend!

Und wie oben angekündigt gibts in Tallinn für jeden was:

Für die Jungs:

(Echt nett in Tallinn)

Für die Altstadtliebhaber:

(Echt schön!)

Für Freunde der neueren Bauweise:

(Man nennt das erste auch „die Spinne“)

Für die Fans des sowjetischen Baustils:


(Nein, das ist nicht Ostdeutschland!)

Für Kleinwüchsige:

Für Ex-Kollegen:

(Grüße nach Köln Nord, in Tallinn ist Tele2 direkt im Zentrum!)

Sogar für die handvoll Bayer Leverkusen Fans:

(50% der Bayer Leverkusen Fanbasis waren am Wochenende in Tallinn)

Für Spaßvögel:

(Witzig!)

Für Strandurlauber:

(Die Bilder der Bikinimädels musste ich auf drängen der örtlichen Polizei löschen, sie wären aber eh unter „Für die Jungs zu finden gewesen)

Für Nerds und Optiker:

(Die Nerds werdens kapieren)

Für Webnerds:

(Bus not found?)

Und natürlich auch was für die Mädels:

(Ja, ich war beim Frisör)

In diesem Sinne mache ich mich jetzt auf den Weg zurück nach Frankfurt um morgen nach Ecuador durchzustarten. Habe grade gesehen, dass die Sprachschule auf 2885m liegt. Die Kenianer können sich also schon mal warm anziehen, wenn ich aus dem Höhentrainingslager zurück bin werden die Langstreckenweltrekorde nur so purzeln!

Alle Bilder gibts wie immer hier:
https://www.dropbox.com/sh/ilqcc62fcfr2by4/IObdIiucYL

Betrunkene und kleine Kinder…

Nach der sehr relaxten Woche in Norwegen waren die letzten Tage in Vilnius und Riga eher anstrengend.

Party in Vilnius
In Vilnius hat mich mein Bruder besucht. Da ich ich es irgendwie verpeilt habe, hatte ich ihn schon für den 19. nach Vilnius „beordert“, ich selbst kam aber erst am 20. gg. Mittag an.
Naja, so hatten wir immerhin noch 1 Tag den wir gemeinsam verbringen konnten. Den Abend haben wir dann auch intensivst zum Feiern genutzt. Am nächsten Tag kam dann ein Junggesellenabschied aus England im Hostel an. Aus meinem Plan einen lockeren Abend zu machen, wurde also wieder nix. Dafür war es ein echt witziger, feuchtfröhlicher Abend.

Beer

Gegen nachmittag habe ich es dann auch geschafft mir die Stadt ein wenig anzuschauen. Klein und nett würde ich es mal nennen. Cool ist, dass echt wenige Touristen den weg nach Vilnius finden. So bekommt man noch ein bissel was von der Stadt mit und läuft nicht nur durch Souvenirstände.

Dorm-Room mit Weckservice
Samstag gg. Nachmittag sollte es dann nach Riga weiter gehen. Trotz Party bis halb 6 (und einigen Bierchen zuviel) habe ich mich dann aber doch entschlossen den Bus um 9:30h zu nehmen. Und das kam so:
Der dreckige Ire im Bett über mir war in seinem vollen Kopf zu faul auf die Toilette zu gehen. Und so wurde ich sanft von Wasserplätschern (geiles Wort) geweckt. Da liegt der Babbsack im Bett auf der Seite, sein Dödel hängt aus der Boxershorts raus und der pisst im weiten Bogen auf den Boden. Eine halbe Stunde später (ich bin inzwischen auf die Couch im Wohnzimmer geflüchtet) kommt der Ire ins Wohnzimmer und fragt mich warum ich schon wach sei. „Well, some drunk stupid idiot in the bed above me thought it was a good idea to piss himself“ – „Oh, that was me, sorry. If you like, i’ll buy you breakfast, sorry!“ Das war dann doch zuviel.

Party in Riga
In Riga war dann nochmal der Plan einen ruhigen Abend zu machen. Das ganze ging dann aber bis kurz nach dem Check-in im Hostel gut. Das gratis Willkommensbier war dann doch zu verlockend um den sich andeuteten Kater zu überwinden. Die 4 Tage in Riga sind schnell beschrieben. Schlafen, essen gehen, Stadttour, happy hour, Pubcrawl, schlafen. Aber echt ein cooles Hostel mit netten, lustigen Leuten. Und nicht nur Säufer. Es war zum Beispiel auch ein Ami dabei, der mit dem Fahrrad durch Europa tourt. Für 2 Jahre! Auch ne coole Sache. Hm, wenn ich recht überlege, war das der einzige, der nicht gesoffen hat.

Estonias Summer-Capital Pärnu
Um überhaupt nicht mehr in Versuchung zu kommen, habe ich vor der Weiterfahrt nach Tallinn jetzt noch eine 2-Tagestour nach Pärnu eingelegt. Pärnu nennt sich selbst „Summer Capital of Estonia“ und tatsächlich wird zum Sommerbeginn der Hauptstadttitel vom Bürgermeister Tallinns in einer Zeremonie and den Bürgermeister Pärnus übergeben. Hier gibt es wirklich nicht viel zu tun außer zu relaxen. Die Einkaufsstraße ist ca. 80m lang und das absolute Highlight ist der Esprit Store. Dazu gibt es noch einige Spas, in denen sich die Russen daneben benehmen. Erholung ist da nicht wirklich. In der Sauna läuft laut das Radio, zwischen 17-19h ist happy hour (2x 0,5l Dosenbier für 1,50€, inkl. Plastikbecher um das Bier in der Sauna zu trinken). Einen Strand gibts auch, zum Baden ist es dann aber doch zu kalt. So, und jetzt sitze ich im einzigen Pub der noch auf hat, „Sweet Rosie“ und warte darauf, dass die Deutschen den Italienern den Arsch versohlen.

Bilder wieder hier: https://www.dropbox.com/sh/ilqcc62fcfr2by4/IObdIiucYL

Nicht mit Fußballschuhen auf die Toilette

oder eine Woche in Norwegen.

Schönen guten Morgen, Freunde der Sonne.
Eine weitere Woche ist vergangen. Norwegen war echt der Hammer. Genau wie man es sich vorstellt. Wunderschöne Natur, blonde Frauen und alles schweineteuer. Wir (Mareike und ich) sind 1 Woche mit dem Mietwagen durch die Gegend gezogen. Von Oslo ging es mit Zwischenstopp nach Bergen, von da aus im großen Bogen nach Lillehammer, einen kleinen Abstecher nach Schweden und dann zurück nach Oslo. Da Mareike schon um 06:30h nach Hahn zurückfliegt, waren wir gestern abend schon da und haben die Nacht aus Angst vor den besoffenen, frustrierten Iren auf dem Rückweg von der EM im Auto verbracht. Nicht die bequemste Nacht aber naja.

Norwegen ist einfach schön und die Landschaft echt spektakulär. Es gibt einen Haufen „Turistvegen“ die man schön mit dem Auto abfahren kann. Da gehts dann schon mal von 0m auf 1500m hoch. Innerhalb von 30min vom Strand am Fjord hoch ins ewige Eis. Hat auch echt Spaß gemacht da zu fahren. Hier mal unsere Route:
Reiseroute  NorwegenInsgesamt haben wir ca. 1900km abgerissen. Und das bei einer Höchst-geschwindigkeit von 80kmh, häufig wegen der engen Kurven weniger.

Ernährt haben wir uns aus Kostengründen fast nur von Brötchen und Spaghetti:

Lecker Spaghetti

Alles andere ist einfach pervers teuer. Maximenü bei McDonalds: 14€, Pizza um Restaurant: 25€,… Vom Alkohol wollen wir hier mal gar nicht sprechen. Und geschlafen haben wir im Zelt. Warme Dusche gabs nur gegen Gebühr. Super Gefühl, wenn man eingeschäumt unter der Dusche steht und das warme Wasser alle ist.

Insgesamt aber eine super schöne Woche. Jetzt gehts weiter nach Kaunas in Litauen. Zwei Wochen Baltikum. Das sollte meinen Geldbeutel wieder auf ein gesundes Maß zurückbringen.

Den letzten Abend haben wir wie gesagt in Flughafennähe verbracht. Genauer gesagt in Moss. Hier gibt es angeblich den besten Döner Norwegens (Klickst du hier). Den musste ich natürlich ausprobieren.
Lecker Lahmacun!

Und wie gesagt, bitte nicht mit Fußballschuhen auf die Toilette gehen. Und fragt mich nicht warum.
Nicht mit Fußballschuhen auf die Toilette

Mehr Fotos wie immer hier:
http://www.flickr.com/photos/79035032@N05/sets/

PS: Habe ich erwähnt, dass mir die Formatierung auf die Eier geht?

Change of plans…

Frei nach dem Motto „Nichts ist so konstant wie der Wandel“ habe ich meine Pläne nochmal komplett umgeworfen. Jetzt sitze ich grade am Flughafen in Zadar und warte auf den Flieger nach Oslo.

Auf Hvar hat es mir so gut gefallen, dass ich noch ein paar Tage länger geblieben bin. Nach Dubrovnik bin ich dann auch nicht mehr. Hatte mit ein paar Leuten gesprochen und die meinten Dubrovnik wäre zwar sehr schön, aber auch sehr überlaufen und verdammt teuer. Ich bin also von Hvar nach Mostar und von da weiter nach Sarajevo gefahren.

Kurztrip nach Mostar
Mostar war auch sehr eindrucksvoll. Mostar ist die angeblich zweitmeist bombardierte Stadt der Welt (nach Dresden). Ich kannte die Stadt eigentlich auch nur aus den Kriegsberichten aus der Zeit. Damals war das für mich irgendwie nicht greifbar. Wenn man allerdings durch Mostar läuft und überall die Einschusslöcher in den Häusern sieht und dazu die Geschichten von den Leuten erzählt bekommt, ist das schon krass. Geschichten von Mörserbeschuss, Scharfschützen auf dem Weg zum Markt,… Ich war in einem ehemaligen Bankgebäude, was genau von den Scharfschützen genutzt wurde. Überall liegen Glassplitter, Betonbrocken und Patronenhülsen rum. Krasse Erfahrung. Kommt glaube ich in den Bildern ganz gut rüber.

Die Altstadt von Mostar ist hingegen komplett renoviert wurden. Tagsüber, wenn die ganzen Tagestouren nach Mostar kommen, gleicht die Altstadt aber eher einem riesigen Souvenirshop. Abends ist es dann aber wieder richtig schön.

Kultur in Sarajevo
Freitag gings dann mit dem Zug von Mostar nach Sarajevo. Eine super geile Strecke entlang einem Fluss und krassen Felsformationen. Sah aus wie in Herr der Ringe. Leider habe ich vom besten Teil keine Fotos gemacht. Aber ein paar gute sind trotzdem dabei.

Sarajevo ähnelt Mostar stark. Natürlich ne ganze Nummer größer. Aber zerbombte Häuser, Einschusslöcher überall und eine Altstadt, die eigentlich nur ein großer Souvenirshop ist. Sarajevo war während des Balkankrieges komplett von den serbischen Truppen eingekesselt. Um Essen und Munition in die Stadt zu schmuggeln und Verletzte aus der Stadt zu bringen haben die Bosnier einen 800m langen Tunnel unter dem Flughafen hindurch gegraben. Einen Teil davon kann man besichtigen, was wir natürlich gemacht haben. Kann ich nur empfehlen. Und wenn wir schon mal kulturell unterwegs waren, haben wir uns auch gleich noch die „Latin Bridge“ angeschaut. Die Brücke auf der der österreichische Thronfolger erschossen wurde, woraufhin es zum 1. Weltkrieg kam.

Deutsche Bahn olé!
Um mir eine Übernachtung zu sparen und möglichst wenig Zeit mit Reisen zu „verschwenden“ hatte ich die glorreiche Idee mit dem Nachtzug von Sarajevo nach Zagreb zu fahren. Von Zagreb sollte es dann weiter gehen für eine Nacht nach Ljubljana. Erste Überraschung, der Nachtzug ist kein Nachtzug sondern ein Zug, der nachts fährt. Eigentlich hatte ich mich auf ein Bett gefreut, musst aber somit mit einem normalen 6er Abteil vorliebt nehmen. Das hatte ich allerdings für mich, also alles super. Was nicht so super war, war dass ich alle gefühlten 30min zur Ticket- oder Passkontrolle geweckt wurde. Die Fahrzeit von 9h war wohl auch eher optimistisch kalkuliert. Um 11h war ich dann endlich in Zagreb. Grade mal 4h verspätet. Ich werde nie wieder über die Deutsche Bahn motzen! Durch die Verspätung hatte ich beide Züge nach Ljubljana verpasst, so dass ich direkt nach Zadar weitergefahren bin.

Chill Out in Zadar
In Zadar habe ich dann nochmal sehr gediegen gemacht. Gestern war ich auf einer vorgelagerten Insel und bin zu einer Festung gelaufen. Die 30-40min waren dann wohl auch eher 1,5 – 2h. Aber mit der Zeit haben es die Kroaten ja eh nicht so genau. Von der Festung hat man einen 360° Blick auf Zadar und 200 weitere Inseln. Beeindruckend.

Jetzt gehts wie gesagt nach Oslo. Da treffe ich Mareike am Flughafen, die eine Woche mit mir durch Norwegen ziehen wird. Mietwagen ist reserviert, geschlafen wird im Zelt. Da freue ich mich schon drauf.

Die Kosten in Norwegen habe ich ein wenig unterschätzt. Nach der Woche werde wollte ich eigentlich auch nochmal weiter durch Norwegen und Schweden ziehen, habe jetzt aber einen Flug nach Kaunas gebucht und werden ca. 14 Tage durch das Baltikum ziehen. Günstiger und was ich von anderen Reisenden gehört habe soll es auch super cool sein.

Die Bilder gibts wieder hier:
http://www.flickr.com/photos/79035032@N05/sets/

Kroatien – Von Zagreb bis Hvar

Eigentlich wollte ich schon viel früher mal wieder einen Bericht schreiben, aber es war einfach keine Zeit. Hatte gedacht ich warte auf einen verregneten Tag aber weiterhin eitel Sonnenschein auf meinem Trip.
Die letzten 8 Tage war ich in Kroatien unterwegs. Zagreb, Plitvice, Zadar, Split. Jetzt sitze ich grade auf der Terrasse meines Hostels auf der Insel Hvar. Kroatien ist echt total unterbewertet in Deutschland bzw. unbekannt. Ich zumindestens hatte es bis jetzt nie wirklich in Erwägunng gezogen als Urlaubsziel. Aber es ist echt cool hier. Die Städte sind alle eher klein, aber super schön. Ein Freund in Wien hatte mir einen Kontakt in Zagreb vermittelt und so hatte ich 2 Tage (und Nächte) meinen eigenen Tourguide, Marija. Das war natürlich luxus. Über die Plitvicer Seen (super cool, aber total von deutschen Rentnern überlaufen) gings dann nach Zadar und zwei Tage später weiter nach Split. In Zadar hatte ich ein Hostel im gefühlten 32. Stock (125 Stufen!!), was ziemlich scheiße war, wenn man die Sonnenbrille o.ä. oben vergessen hat. Was man nicht im Kopf hat,…
Während Zadar eher gediegen war, ist Split dasselbe in größer und mit mehr Party. Auch ne tolle Stadt. Nervig ist nur, dass es nur Steinstrände gibt (Kies kann man die Brocken eigentlich nicht mehr nennen), aber gut. Man kann nicht alles haben.

Hier auf Hvar ist jetzt alles ein wenig gediegener. Im Sommer muss das hier auch krass voll sein aber im Moment echt easy. Cool um nochmal ein wenig auszuspannen.Und hammermäßige Sonnenuntergänge gibts hier.
Touristenmäßig hat man hier neben alten Deutschen hauptsächlich Kanadier und Australier. Bei denen ist Kroatien im Moment der Geheimtipp wie es aussieht.

Heute Abend ist hier die erste „Full Moon Party“ des Jahres. Die werde ich mir auf jeden Fall anschauen. Der Plan danach war eigentlich nach Dubrovnik weiter zu ziehen. Allerdings soll Dubrovnik ziemlich genau so aussehen wie Split oder Zadar und wesentlich teurer sein. Und fürchterlich überlaufen. Wahrscheinlich werde ich mir das sparen und stattdessen nach Sarajevo oder Belgrad weiterfahren.

Bilder gibts wieder bei Flickr

„Wir sind in die Welt gevögelt und können nicht fliegen“

„Wir sind in die Welt gevögelt und können nicht fliegen“

München und Wien waren echt cool. Kultur und Sightseeing standen nicht wirklich auf dem Programm da ich die beiden Städte denke ich ganz gut kenne. Daher habe ich auch nicht viele Bilder gemacht. München war ziemlich cool, einen Haufen Freunde getroffen und viel Spaß gehabt.

Nur durch Glück konnte ich das vorzeitige Ende meiner Reise in München verhindern! Nach unserer Weltklasse Karaokeperformance („Sweet Caroline“) im Kennedys in München wollten die mich eigentlich da behalten. Zum Glück konnte ich durch den Hintereingang abhauen. Das war echt knapp.

Für Wien stand nach dem begeisternden Besuch in Berlin die Favoritenrolle im Jonaschen Stadtrating auf der Kippe. Dank eines absoluten Kaiserwetters, meinem Gastgeber (Danke Lenz!!), einem Exiltiroler, dem „Chelsea“ und nicht zuletzt dem Weltklasse Würstelstand (Kafka, geil!) ist es zumindestens ein Unentschieden geworden. Weniger witzig war, dass mich mein Gastgeber und der Extiroler in alter österreichischer Tradition als Sklave verschenken wollten. Aber auch dem konnte ich mich entziehen. Mittellustig ist es übrigens auch in Wien zu sein, wenn die Deutschen 5:3 gegen die Schweizer verlieren. Vielen Dank dafür, ihr Stümper!

Jetzt gehts nach Zagreb. Soeben zieht Graz an mir vorbei bzw. ich an Graz. Da der Busfahrer es vorzieht die Ansagen alle nur auf kroatisch zu machen, tappe ich bzgl. der nächsten Toilettenpause im Dunkeln. Aber für den Notfall hätte ich eine „Punica Superschluck“ Flasche dabei.

Inzwischen bin ich auch schon ganze 10 Tage schon unterwegs. Zeit für einen kleinen Zwischenstand:
– Geiles Wetter: 9,9 / 10 (kurzes Gewitter in München)
– Noch funktionistüchtige kurze Hosen: 1,5 / 3
– Verlorene Knobelrunden: 1 / 8
– Zum Essen eingeladen worden: Gefühlte 50% („Du brauchst dein Geld noch“)
– Kostenlose Übernachtungen: 100%
– Versoffenes / Verfressenes Budget: 70%
– Noch vorhandene Jacken: 1 / 2 (Viel Spaß damit Diddy und Toby)
– Wie vorgenommen mehr Sport gemacht: Eher nicht
– Wie vorgenommen 1x / Tag 45min Spanisch gelernt: Siehe Sport
– Tage an denen ich dachte, ich wäre doch lieber auf der Arbeit: 0 / 10

Einige Quoten sind also schon gut, andere noch verbesserungswürdig. Ich gelobe Besserung.

Das Zitat oben ist übrigens von Werner Schwab, steyrischer Dichter. Hat sich Silvester 1994 totgesoffen. Dachte das wäre ganz passend.

In diesem Sinne einen guten Start in die Arbeitswoche euch allen!!

Hier die Bilder aus München (das Karaoke Video wird erst nach meinem Tod veröffentlicht!)
Und hier die Bilder aus Wien 

Berlin rockt!!

Nach zwei wenig erfolgreichen (Pokalfinale) bzw. langweiligen (Geschäftstermin) Besuchen in Berlin war das mal ein richtig guter Trip! Übernachten konnte ich bei meiner Studienkollegin und „Berlintourguide“ Marie!

Ich bin echt begeistert von der Stadt. Viel Grünflächen und Parks, lockere Leute und gefühlte 2 Millionen Restaurants. Und mindestens ein Kino („Der Diktator“- wer den Trailer gesehen hat, kann sic den Film schenken). Berlin ist echt der Hammer. Soviele krasse Gebäude, Parks, Statuen,… echt heftig. Dagegen ist mein bisheriger Stadtplatzhirsch Wien in meiner Erinnerung fast schon ein wenig fad. Am nächsten Wochenende bin ich ja für ein paar Tage in Wien und werde meine Erinnerung nochmal auffrischen.

Abends waren wir dann noch im Stattbad in Wedding gewesen. Früher Stadtbad, jetzt Ausstellungs- / Partyzentrum. Musiktechnisch okay, eine für mich nicht zu definierende Musikrichtung mit viel Bass, Utz Utz usw. lief. Aber die Location ist geil. Schön abgefuckt.

Die Reichtagskuppel ist auch echt einen Besuch wert. Da sieht man wirklich, dass der Solidaritätszuschlag gut angelegt ist. Eine Sicherheitskontrolle, die den Frankfurter Flughafen in den Schatten stellt (6 Scanner für ca. 20 Gäste pro Timeslot), alle 20m übernimmt ein anderer Sicherheitsmann die Gruppe und der selbststartende Audioguide ist zwar geil, war aber mit Sicherheit auch nicht günstig. Allerdings entschädigt die Kuppel wenn man erstmal da ist für einiges. Jetzt gehts erstmal nach Dresden. Hier auch Sightseeing und ab in die sächsische Schweiz zum boofen.

Hier gibts weitere Bilder.

Part I – Europa

Der erste Teil der Tour wird mich durch Europa führen. 40 Tage soll die Tour dauern. Die grobe Reiseplanung steht auch schon (siehe Karte). Beginnen werde ich in Berlin und mich dann langsam Richtung Kroatien und Griechenland vorarbeiten. Von Thessaloniki gehts dann mit dem Flieger nach Oslo. Von da aus ein wenig durch den Norden Skandinaviens, bevors dann zu Midsommar nach Stockholm geht. Über Helsinki und Tallinn gehts dann zurück nach Frankfurt, von da aus dann am 04.07. nach Quito.
stepmap.de: Jetzt eigene Landkarte erstellen

Europatour

StepMap Europatour

Daten und Fakten:

Daten und Fakten:
Besuchte Länder: 11
Zurückgelegte Kilometer: 8800km
Verkehrsmittel: Zug / Bus 4500km, Flugzeug 3700km, Fähre 600km)
Übernachtungen: 39 (Hostel, Bekannte, Zelt)