Ilha Grande liegt ca. 2 Busstunden und eine 90min Fähre von Rio entfernt. Am Wochenende ist es Fluchtort für die Bewohner Rios während unter der Woche sich die Backpacker von der Feierei am Wochenende in Rio erholen. Kein schlechtes Konzept!
Außer schönen Stränden und dem kristallblauen Meer gibt es auf der Ilha Grande eigentlich nichts. Was aber für mich durchaus ausreichende war. Die Insel ist autofrei und zu den schönsten Stränden musste ich 2,5h durch den tropischen Regenwald laufen. Inklusive kleiner Äffchen und einer riesigen aber ungiftigen giftgrünen Schlange.
Neben faul am Strand liegen und Caipirinhas trinken habe ich mich nochmal am Surfen versucht. Hat echt gut geklappt und riesig Spaß gemacht. Das werde ich in Kolumbien auch noch das ein oder andere Mal machen. Vielleicht schaffe ich es ja mal ein Foto von mir auf der Welle machen zu lassen, dann stelle ich das natürlich sofort hier rein.
Der Rückweg nach Rio war leider nicht ganz so cool und entspannt. Am Fernbusbahnhof angekommen musste ich zum lokalen Busbahnhof laufen. Vielleicht 50m aber überall lauern Ghettokinder die einen anschwätzen und anbetteln. Einer von denen ist mir hinterher gelaufen und wollte Wasser haben. Da ich schon von dem Trick gehört habe bin ich einfach weiter gelaufen. Es hat aber nix geholfen, ruckzuck war ich von 5 Kindern umzingelt und alle haben angefangen an meinen beiden Rucksäcken rumzugrapschen. Irgendwann hat einer von denen einfach meine Sonnenbrille vom Gesicht genommen und ist abgedampft. Wollte erst hinterherrennen, habs dann aber doch nicht gemacht. Super ärgerlich aber besser als wenn die mir alles weggenommen hätten. Und das hätten die bestimmt, wenn ich denen gefolgt wäre.
Bilder von der Ilha Grande gibt hier: Dropbox













