Adios Quito, Hola Canoa

Nach drei Wochen in Quito geht es heute für mich per Bus an die Ecuadorianische Küste nach Canoa. Aber nicht ohne vorher noch von den letzten Tagen zu berichten.

Sie nannten ihn Jonas Messner
Unter der Leitung von Jonas „the Messner“ ging es am Donnerstag auf den Hausvulkan in Quito. Den knapp 5000m hohen Pichincha. Die Truppe bestand aus dem Italoamerikaner Fabio sowie dem Originalamerikaner Pedro und meiner Bergführerwenigkeit.
Mit einer 1,5h Verspätung (der Originalamerikaner wollte sich noch einen Sonnenhut kaufen) gings los.

Auch wenn es mir in meinem Bergsteigerherz weh tat, so wollten die beiden Amerikaner mit der Gondelbahn die erste Etappe überwinden. Mit Rücksicht auf deren konditionellen Defizite und dem straffen Zeitplan habe ich dem schweren Herzens zugestimmt. Also ab in die Gondel und in 4100m wieder raus. Hier gabs schon einen Hammerblick über Quito. Von da aus ging es auf den „approximately“ (ihr könnt euch denken was das in Südamerika bedeutet) 4km langen Weg zum Vulkan Pichincha. Ein super cooler Aufstieg. Leider waren wir nach 2,5h und gefühlten 20km immer noch nicht am Vulkan angekommen. Hier musste ich meine Kompetenz spielen lassen und die Besteigung abbrechen, da es bereits 1h später dunkel werden würde. So haben wir zwar den Vulkan nicht wirklich bestiegen, cool wars aber trotzdem. Hier ein paar Fotos:

Centro Historico bei Nacht
Gestern Abend waren wir dann nochmal in der Altstadt Quitos. In den kleinen Gassen und Hinterhöfen ist Abends richtig action. Überall Musik, tanzende Leute und natürlich Bier.

So, das wars aus Quito. In 3h gehts mit dem Bus nach Canoa. Dann gibts endlich Sonne, Meer und Strand.

Fotos wie immer hier: dropbox